{"id":695478,"date":"2026-03-23T09:10:27","date_gmt":"2026-03-23T08:10:27","guid":{"rendered":"https:\/\/shopfully.com\/?post_type=newsroom&#038;p=695478"},"modified":"2026-03-27T08:54:04","modified_gmt":"2026-03-27T07:54:04","slug":"shopfully-studie","status":"publish","type":"newsroom","link":"https:\/\/shopfully.com\/at\/newsroom\/shopfully-studie\/","title":{"rendered":"Shopfully-Studie: Deutliche Gender-Unterschiede rund um die Teuerung"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Wenn es um den t\u00e4glichen Einkauf geht, sind es h\u00e4ufig Frauen, die planen, vergleichen und entscheiden. So nehmen Frauen und M\u00e4nner auch die Preisbelastungen unterschiedlich wahr. Eine repr\u00e4sentative Studie von Shopfully, Europas f\u00fchrendem Netzwerk f\u00fcr digitales Handelsmarketing, in Zusammenarbeit mit marketagent zeigt, dass es beim Einkaufsverhalten rund um die Inflation deutlich erkennbare geschlechtsspezifische Unterschiede gibt.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Inflation ist laut einer Schnellsch\u00e4tzung der&nbsp;Statistik Austria&nbsp;in \u00d6sterreich im J\u00e4nner deutlich gesunken: auf 2,0 Prozent nach 3,8 Prozent im Vormonat, was&nbsp;vor allem auf statistische Effekte und fallende Energiepreise zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Neben sinkenden Energiepreisen trug dazu auch eine planm\u00e4\u00dfige Aktualisierung des sogenannten Warenkorbs bei. Dieser fiktive Einkaufskorb der Statistik Austria enth\u00e4lt mehr als 700 repr\u00e4sentative G\u00fcter und Dienstleistungen und ist das zentrale Instrument, um die allgemeine Preisentwicklung f\u00fcr Konsumenten zu messen und die offizielle Teuerungsrate zu berechnen. Im Februar ist die Inflationsrate bereits wieder leicht gestiegen. Durch die geopolitische Lage wird mit einem weiteren Anstieg gerechnet.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unabh\u00e4ngig der j\u00fcngsten Entwicklungen bleibt das Preisniveau in \u00d6sterreich weiterhin hoch.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Wahrnehmung der Belastung als auch im konkreten Einkaufsverhalten zeigen sich deutliche geschlechtsspezifische Unterschiede. W\u00e4hrend fast 64 Prozent der M\u00e4nner die Auswirkungen der Inflation als stark bzw. sehr stark bezeichnen, liegt dieser Wert bei Frauen mit fast 70 Prozent signifikant h\u00f6her. Besonders auff\u00e4llig ist der Anteil jener, die die Auswirkungen als sehr stark empfinden: 38 Prozent der Frauen geben dies an, bei M\u00e4nnern sind es nur 27 Prozent. M\u00e4nner geben hingegen doppelt so h\u00e4ufig an, dass Preissteigerungen sie nur gering oder gar nicht betreffen (7 gegen\u00fcber 3 Prozent bei Frauen). Die Ergebnisse basieren auf einer im Herbst 2025 durchgef\u00fchrten, repr\u00e4sentativen Studie.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Unterschiede im Konsumverhalten&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese unterschiedliche Wahrnehmung spiegelt sich auch im konkreten Konsumverhalten wider. Frauen reagieren daher konsequenter mit aktiven Sparma\u00dfnahmen. 64 Prozent nutzen h\u00e4ufiger Rabatte oder Sonderangebote, bei M\u00e4nnern liegt dieser Wert lediglich bei 51 Prozent. Auch beim Wechsel zu g\u00fcnstigeren Eigenmarken zeigt sich ein klarer Unterschied: 42 Prozent der Frauen greifen vermehrt zu diesen, w\u00e4hrend dies nur 30 Prozent der M\u00e4nner tun. Ebenso kaufen 42 Prozent der Frauen teurere Produkte fast ausschlie\u00dflich im Angebot, bei M\u00e4nnern sind es ebenfalls nur 30 Prozent.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large \"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/shopfully.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Shopfully_Inflation-and-Gender_Visual-2-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-695481\" srcset=\"https:\/\/shopfully.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Shopfully_Inflation-and-Gender_Visual-2-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/shopfully.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Shopfully_Inflation-and-Gender_Visual-2-300x169.jpg 300w, https:\/\/shopfully.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Shopfully_Inflation-and-Gender_Visual-2-768x432.jpg 768w, https:\/\/shopfully.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Shopfully_Inflation-and-Gender_Visual-2-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/shopfully.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Shopfully_Inflation-and-Gender_Visual-2.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Wo die Teuerung besonders sp\u00fcrbar ist<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Besonders stark sp\u00fcrbar sind Preissteigerungen im Bereich Lebensmittel und Getr\u00e4nke. 82 Prozent nennen diesen Bereich als gr\u00f6\u00dfte Belastung. Auch hier liegt der Anteil bei Frauen mit 85 Prozent deutlich \u00fcber jenem der M\u00e4nner (78 Prozent). Ein \u00e4hnliches Bild zeigt sich bei Arzneimitteln und Gesundheitsprodukten: 33 Prozent der Frauen empfinden hier eine starke Belastung, w\u00e4hrend dies nur 22 Prozent der Herren angeben. M\u00e4nner wiederum nennen hier h\u00e4ufiger Elektronikprodukte (M: 11 vs. F: 5 Prozent) sowie Sportartikel (M: 7 vs. F: 3 Prozent). Frauen hingegen berichten deutlich \u00f6fter von Belastungen bei Kleidung und Schuhen (F: 20 vs. M: 13 Prozent).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Hier sparen M\u00e4nner mehr<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Frauen schr\u00e4nken sich aufgrund der Preissteigerungen deutlich mehr ein als M\u00e4nner. In fast allen Kategorien liegt der Wert bei den Frauen \u00fcber jenem der M\u00e4nner \u2013 mit Ausnahme von Technik und Elektronik (je 30 Prozent), alkoholischen Getr\u00e4nken (je 20 Prozent), Kaffee (M: 18, F: 17 Prozent) oder Speise\u00f6l (M: 10, F: 8 Prozent). Auch auf Obst und Gem\u00fcse verzichten M\u00e4nner (14 Prozent) lieber als Frauen (12 Prozent). Dementsprechend geben M\u00e4nner auch h\u00e4ufiger an, sich in keiner Produktkategorie einzuschr\u00e4nken (23 gegen\u00fcber 16 Prozent der Frauen).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Weibliche Einschr\u00e4nkungen im Konsumverhalten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">An erster Stelle bei Frauen stehen S\u00fc\u00dfigkeiten: 42 Prozent der Frauen verzichten verst\u00e4rkt auf Schokolade, Kekse, Eis &amp; Co, bei den M\u00e4nnern sind es 29 Prozent. Auch bei Kleidung und Schuhen zeigt sich ein \u00e4hnliches Bild. 41 Prozent der Frauen verzichten darauf, jedoch nur 27 Prozent der M\u00e4nner. Den dritten Platz belegt bei den Frauen Schmuck und Accessoires (33, M: 23 Prozent). Ein deutlicher Unterschied zeigt sich zudem im Bereich B\u00fccher und Magazine. (F: 22, M: 13 Prozent).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei den M\u00e4nnern sehen die Top 3 der Einschr\u00e4nkungen etwas anders aus: Technik und Elektroartikel stehen mit 30 Prozent an der Spitze, gefolgt von S\u00fc\u00dfigkeiten (29 Prozent) sowie Kleidung und Schuhen (27 Prozent).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large \"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/shopfully.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Shopfully_Inflation-and-Gender_Visual-1-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-695483\" srcset=\"https:\/\/shopfully.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Shopfully_Inflation-and-Gender_Visual-1-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/shopfully.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Shopfully_Inflation-and-Gender_Visual-1-300x169.jpg 300w, https:\/\/shopfully.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Shopfully_Inflation-and-Gender_Visual-1-768x432.jpg 768w, https:\/\/shopfully.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Shopfully_Inflation-and-Gender_Visual-1-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/shopfully.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Shopfully_Inflation-and-Gender_Visual-1.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Rabattsuche wird zur Routine<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Online-Recherche zur Orientierung, welche Produkte gekauft werden sollen, ist in \u00d6sterreich sehr verbreitet: 86 Prozent der Konsument:innen informieren sich zumindest gelegentlich (also immer oder manchmal) online vor dem Einkauf im Gesch\u00e4ft.<a href=\"#_ftn1\" id=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Nicht nur die Entscheidungsfindung, sondern auch das Sparen beginnt also h\u00e4ufig schon vor dem eigentlichen Einkauf. Ein zentraler Teil dieser Vorbereitung ist die gezielte Suche nach Preisvorteilen: Insgesamt geben 46 Prozent der \u00d6sterreicher:innen an, vor dem Einkauf fast immer aktiv nach Rabatten zu suchen. Dabei zeigen sich auch Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Frauen agieren besonders preisbewusst, denn mehr als jede Zweite (52 Prozent) sucht (fast) immer gezielt nach Preisnachl\u00e4ssen, w\u00e4hrend dies bei M\u00e4nnern nur auf 41 Prozent zutrifft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eRabattsuche, bewusste Planung und der Griff zu g\u00fcnstigeren Alternativen sind f\u00fcr viele l\u00e4ngst Routine. Gleichzeitig wird deutlich, dass Frauen Preissteigerungen st\u00e4rker wahrnehmen und entsprechend konsequenter reagieren und ihre Eink\u00e4ufe strukturierter planen. Wer als H\u00e4ndler Kaufimpulse setzen m\u00f6chte, sollte Rabattaktionen, Angebotskommunikation und digitale Prospekte noch gezielter auf die Zielgruppen zuschneiden und geschlechtsspezifische Unterschiede im Blick haben\u201c, erkl\u00e4rt <strong>Alexandra Aichholzer<\/strong>, Country Manager f\u00fcr Shopfully \u00d6sterreich.\u00a0\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Studiensteckbrief: F\u00fcr die Studie wurden 1.057 Personen ab 14 Jahren in \u00d6sterreich von 27. August bis 3. September 2025 in einer repr\u00e4sentativen Online-Umfrage durch marketagent im Auftrag von Shopfully befragt.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity \"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a id=\"_ftn1\" href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a> Diese Zahl stammt aus der Studie \u201eThe State of Shopping\u201c, in der 9.482 Personen ab 18 Jahren in Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Italien, \u00d6sterreich, Rum\u00e4nien, Spanien und Ungarn im M\u00e4rz 2025 in einer Online-Umfrage befragt wurden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn es um den t\u00e4glichen Einkauf geht, sind es h\u00e4ufig Frauen, die planen, vergleichen und entscheiden. So nehmen Frauen und M\u00e4nner auch die Preisbelastungen unterschiedlich wahr. 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