Die Mehrheit der Deutschen will Weihnachten 2025 mit einem begrenzten Budget feiern. Das ist ein zentrales Ergebnis einer aktuellen repräsentativen Befragung, die Shopfully gemeinsam mit YouGov unter 2.046 Personen in Deutschland durchgeführt hat. Die Studie zeigt: Konsument:innen starten frühzeitig mit dem Geschenkekauf, sparen gezielt und greifen erstmals im nennenswerten Umfang auf Künstliche Intelligenz zurück.
Budget unter Kontrolle: Ausgaben bleiben zurückhaltend
Mehr als jede:r Zweite plant, nicht mehr als 200 Euro für Geschenke, Mahlzeiten und Dekorationen auszugeben. 27 Prozent der Befragten nennen ein Budget von unter 100 Euro, weitere 23 Prozent kalkulieren mit 100 bis 200 Euro. Nur sieben Prozent sehen mehr als 600 Euro für das Fest vor.
Wird gespart, dann an Freizeitaktivitäten (25 Prozent), Deko (20 Prozent) oder Geschenken selbst (17 Prozent). Nur rund fünf Prozent der Deutschen möchten weniger für Weihnachtsessen ausgeben, während mehr als ein Viertel (28 Prozent) angibt, gar keine Einschränkungen vorzunehmen.


Früh einkaufen statt Last-Minute-Stress
Viele starten bereits jetzt mit dem Geschenkekauf: 37 Prozent haben ihre Präsente im Oktober oder November besorgt oder planen dies aktuell. Weitere 27 Prozent wollen ihre Geschenke Anfang Dezember einkaufen. Nur wenige Deutsche kaufen erst kurz vor dem Fest: drei Prozent in der letzten Woche und ein Prozent an den letzten beiden Tagen vor Weihnachten. 17 Prozent der Befragten verzichten dieses Jahr ganz auf Geschenke.

Der Mix macht’s: Online und stationär bleibt Standard
Stationäre Geschäfte bleiben für das Weihnachtsshopping in Deutschland zentral: Rund 30 Prozent der Verbraucher:innen planen, überwiegend oder ausschließlich vor Ort einzukaufen (19 Prozent überwiegend stationär und elf Prozent ausschließlich stationär). Gleichzeitig dominiert weiterhin ein kanalübergreifendes Einkaufsverhalten: 36 Prozent geben an, online und offline gleichermaßen einzukaufen. Weitere 25 Prozent bevorzugen größtenteils Onlinekäufe mit gelegentlichen Storebesuchen, während nur sechs Prozent ausschließlich online shoppen möchten.
Künstliche Intelligenz kommt in der Mitte der Gesellschaft an
Künstliche Intelligenz spielt beim diesjährigen Weihnachtsfest eine erstmals messbare Rolle, wenn auch auf moderatem Niveau. Zehn Prozent der Befragten nutzen entsprechende Tools, um Preise zu vergleichen und Angebote zu recherchieren. Acht Prozent lassen sich von KI bei der Geschenkauswahl inspirieren, sieben Prozent suchen damit nach festlichen Rezeptideen. Weitere nutzen sie für das Schreiben von Nachrichten oder Grußkarten (sechs Prozent), für Dekorationsvorschläge (fünf Prozent) oder für die Budgetplanung (vier Prozent).
Dem gegenüber steht eine Mehrheit (50 Prozent), die KI bewusst nicht einsetzt und elf Prozent, die mit solchen Tools bislang gar nicht vertraut sind. Zwölf Prozent hatten eine Nutzung erwogen, sich aber letztlich dagegen entschieden.
„Unsere Studie zeigt: Weihnachten wird nicht weniger wichtig, aber anders geplant“, sagt Julian Klein, Country Manager Germany bei Shopfully. „Frühzeitigkeit, Angebotsorientierung und digitale Werkzeuge wie KI prägen das diesjährige Einkaufsverhalten. Händler, die jetzt sichtbar sind und kanalübergreifend denken, haben klare Vorteile.“

Studiensteckbrief
Für die Studie hat YouGov im Auftrag von Shopfully vom 7. bis 10. November 2025 insgesamt 2.046 Personen ab 18 Jahren im Rahmen einer Online-Erhebung befragt. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die deutsche Wohnbevölkerung nach Alter, Geschlecht und Region.